
Durch die Innere Stadt
Ausgangspunkt ist wieder der Schwedenplatz (Station U4 & U1). Wir gehen den Laurenzerberg hinauf und biegen am Fleischmarkt rechts ab. Der Fleischmarkt ist einer der ältesten Wiener Straßenzüge. Übrigens, die gesamte Wiener Innenstadt wurde im Jahr 2003 von der UNO zum Weltkulturerbe ernannt. Sie gehen also jetzt in einem Weltkulturerbe spazieren. Genießen Sie es. Und wenn Sie vielleicht vorhaben zukünftig hier zu wohnen, so finden Sie im Informationsteil den richtigen Tipp dafür! Wir bummeln über den Fleischmarkt und gehen die Rotenturmstraße links, Richtung Stephansplatz. Eines der ältesten Wiener Bürgerhäuser finden Sie in der Schönlaterngasse 7 (beim Lugeck links). Den Namen hat die Gasse wegen der Laterne, die sich am Haus mit der Nummer sechs befindet. Das Basiliskenhaus besteht bereits seit 1212 und lässt ein spezielles Wesen, welches zur Hälfte aus einem Hahn und zur anderen Hälfte aus einer Kröte besteht, bewundern. Der Sage nach saß dieses Untier in früheren Zeiten in einem Brunnen und verbreitete seine giftigen Dämpfe in der Umgebung. Obwohl die Wiener alternativ den Brunnenschacht mit Steinen befüllten, um vor dem Basilisken sicher zu sein, gab es trotzdem immer wieder Tote, die alleine an dem fürchterlichen Gestank starben.
Sie gehen nun wieder retour zur Rotenturmstrasse; vis a vis ist der Hohe Markt. Dort erwarten uns die „Ankeruhr“ und das Römermuseum (Hoher Markt 3, Di. – So.: 9 – 18h). Wo sich vor fast 2000 Jahren Offiziershäuser des Lagers Vindobona befanden, kann man heute die römische Stadtgeschichte Wiens erkunden. Die ältesten erhaltenen nichtkirchlichen Wandmalereien in Wien, die Neidhartfresken, befinden sich im Haus Tuchlauben 19. Das Gebäude stammt aus dem 14. Jhdt. und wurde um 1398 mit einem großzügigen Bilderzyklus ausgestattet. Die Fresken zeigen Szenen aus dem Leben und den Dichtungen des Wiener Minnesängers Neidhart von Reuental (um 1180 - 1240). Entdeckt wurden die Fresken im Jahre 1979, als die Wohnung, in der sich die Fresken unter einer dicken Schicht neuzeitlichem Putz befanden, umgebaut werden sollte. Gehen Sie nun duch die Brandstätte. Gleich neben der Ecke können Kinder erwachsen werden mit Stil werden! Mercerline ist die erste Kindermodenboutique mit Designerkleidung für Mädchen und Jungen von 4 – 14 Jahren, mitten im Herzen Wiens. Ob festliche Kleidung für besondere Anlässe oder Freizeit- und Sportbekleidung; Dior, D&G, Guess & Co erfreuen sich auch bei modebewußten Kindern großer Beliebtheit. Für Ihren Nachwuchs von 0 – 3 Jahren bietet Le Petit Chou in der Rauhensteingasse 12 (10 Minuten Fußweg) neben ganz entzückenden Modellen auch die passenden Accessoires an.
Durch die Kühfußgasse kommen wir nun zum Petersplatz. Die da befindliche Rektoratskirche St. Peter ist eine der schönsten Barockkirchen Wiens, erbaut 1701 bis 1733 nach Plänen von Lukas von Hildebrand. Hier stand im 4. Jahrhundert im Bereich des römischen Lagers Vindobona (> Wien historisch) die erste Kirche Wiens. Am Petersplatz 8 präsentiert der Stamm Concept Store für Kenner, Genießer und Sammler Weltmarken der Tafelkultur, wie Baccarat, Christofle, Moser, Nymphenburg, Daum, Theresienthal, Sieger, Reiner und viele andere mehr. Das sorgfältig ausgewählte Sortiment reicht von einzigartigen Designobjekten bis hin zum kompletten gehobenen Tafelservice. Ergänzt wird das Angebot mit Accessoires und Schmuck aus Silber, Horn und Leder. Jedes Stück in meisterhafter Manufakturarbeit gefertigt. Stamm spannt gekonnt den Bogen zwischen Tradition und Moderne und zeigt auch Produkte aus der eigenen Tätigkeit als Verleger für junges und zeitgenössisches Design. Im Mittelpunkt des Konzeptes von Mag. Marcus Fried, dem engagierten Betreiber des Concept Stores stehen Design, Perfektion des Handwerkes, sowie Reduktion und Konzentration auf Qualität, Ästhetik und Individualität ...
Durch die kleine Jungferngasse erreichen wir nun den „Graben“, eine der berühmtesten Straßen in der Innenstadt. Der Graben geht schon auf das Römerlager Vindobona zurück, wo eine Mauer entlang des heutigen Straßenzugs und der heutigen Naglergasse die südwestliche Umwallung des Lagers bildete und sich davor eben ein >Graben< befand. Besonders sehenswert - neben den luxuriösen Shoppingmöglichkeiten - sind die >Pestsäule< (errichtet aus Dankbarkeit für die Überwindung dieser heimtückischen Seuche, der viele Menschen zum Opfer fielen) und auch die wahrscheinlich schönste öffentliche Toiletteanlage Wiens, die sich wegen ihres prominenten Standorts in ganz besonders luxuriöser Ausstattung präsentiert. Mitten in diesem > Herzen Wiens< befindet sich Julius Meinl am Graben, kulinarisches Gesamtkunstwerk und Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer. Auf drei Etagen bietet man Ihnen hier feinste Kulinarik und Lebensart aus aller Herren Länder in unvergleichlicher Atmosphäre. Ihr Besuch da ist ein Garant für kulinarischen Genuß in all seinen Varianten. Das umfangreiche Delikatessensortiment umfaßt mehr als 16.000 Köstlichkeiten, darunter an die 400 Käsesorten, eine Vielzahl an Schinken & Würsten, die feinsten Schokoladen, Kaviar & Trüffeln, die gesuchtesten Bordeaux und vieles mehr. Es gibt fast keine hervorragende Delikatesse, die hier nicht angeboten wird. Das Restaurant lädt im ersten Stock zu Tafelfreuden bei einmaligem Blick über Graben und Kohlmarkt ein und bietet von früh bis spät durchgehend luxuriöse Gaumenfreuden; am Morgen verlocken eine Vielzahl an Frühstücksvarianten, Mittags verspricht ein leichtes Menü exquisiten Genuß und Abends können Sie hier an der Champagnerbar den Tag genußreich abklingen lassen. In "Meinl's Café" wird feinste Wiener Kaffeetradition gepflegt. Auf der Kaffeekarte finden sich an die 35 Rezepturen; beginnend bei der klassischen Melange über Kapuziner, Einspänner und Kaffee verkehrt bis hin zum Mazagran. Die Weinbar im gut bestückten Weinkeller ist einer der beliebtesten In-Treffs Wiens. Die umfangreiche Weinkarte umfaßt nicht nur 30 offene Weine aus Österreich und dem Ausland; auch 4 verschiedene Schaumweine, 2 Süßweine und 1 Portwein runden das Angebot ab. Zusätzlich können Sie noch aus ca. 2.000 verschiedenen Weinen aus aller Welt und etwa 20 unterschiedlichen Champagner wählen und diese gegen einen 10%igen Bedienungsaufschlag (Mindestaufschlag € 3,00) flaschenweise genießen. Um Ihnen unangenehme Wartezeiten zu ersparen, hat man von jedem österreichischen Weißwein aus dem Sortiment immer eine Flasche für Sie schon vorgekühlt. Überzeugen Sie sich von diesen mannigfaltigen Genußmöglichkeiten. Julius Meinl am Graben freut sich auf Ihren Besuch und berät Sie gerne! Gleich daneben führt Sie die romantische Naglergasse direkt zur Freyung. Die Rechtskrümmung der Gasse an ihrem Ende bei vor der Einmündung in den Hof ist noch Zeuge der einstigen Umgrenzung des Römerlagers. Die Freyung ist einer der größten Plätze in der Wiener Altstadt. Sie befindet sich zwischen dem Platz Am Hof und dem Schottenkloster. Das Kloster gewährte im Mittelalter die Befreiung von der städtischen Gerichtsbarkeit, daher kommt wahrscheinlich das Wort "Freyung". Ein Teil der originalen mittelalterlichen Pflasterung wurde nach Ausgrabungen beim Bau einer Tiefgarage im modernen Gehsteig vor dem Palais Harrach verlegt. Auf der Freyung werden auch regelmässig der Ostermarkt und der Altwiener Christkindlmarkt abgehalten.
Der Melker Stiftskeller ist ein historisches Heurigenrestaurant in den Originalgewölben des 400 Jahre alten Melkerhofes in der Schottengasse 3 mit einer langen Tradition (aus einer Urkunde aus dem Jahr 1629 geht hervor, daß schon damals im Melker Hof Wein ausgeschenkt wurde),exzellenter Wiener Küche (besonders begehrt sind die knusprig gebratenen Stelzen und die Süße Pfanne) und edelsten österreichischen Weine. Das Restaurant bietet Platz für 300 Personen in 7 Räumen. Für größere Gruppen ist eine Reservierung empfehlenswert. Speise- und Getränkekarte in russischer Sprache sind ebenfalls vorhanden. Dann gehen Sie durch Teinfaltstraße bis hin zum Ballhausplatz, dem Amtssitz des österreichischen Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten bis hin zum Michaelerplatz.
Gegenüber ist auch die Michaelerkirche, eine der ältesten Kirchen Wiens. Bekannt ist die Kirche vor allem wegen der Michaelergruft, in der manche Leichen aufgrund besonderer klimatischer Eigenschaften nicht verwesten, sondern mumifiziert wurden. Hier hat 1749 der 17jährige Haydn Orgel gespielt und hier wurde Mozarts Requiem nur wenige Tage nach seinem Tod während der für den Komponisten zelebrierten Seelenmesse aufgeführt. In der Kirche finden Sie gleich rechts vom Eingang zwei düstere Reliefdarstellungen mit folgendem Text: „Am 10. Dezember 1791 wurde in dieser Kirche für Wolfgang Amadeus Mozart das Seelenamt gehalten, dabei erklangen Teile seines Requiems zum ersten Mal“. Daneben finden Sie Wiens ältestes Fachgeschäft für Loden und Trachtenbekleidung. Seit 1830 besteht Loden Plankl und bietet Ihnen typisch österreichische Modelle in altbekannter, erstklassiger Qualität ergänzt durch solche in neuen, exklusiven Stoffen. Im Familienbetrieb wird neben fachlicher Kompetenz vor allem auf Kundenservice größter Wert gelegt - treue, zufriedene Kunden aus 70 Ländern der Welt sind der schönste Dank. Loden spielt insbesondere in österreichischen Trachten eine wichtige Rolle. Dabei entstehen vor allem robuste und wärmende Kleidungsstücke.
Rechtsseitig ist der Kohlmarkt. Die exklusivste Einkaufsmeile Wiens. Das Haus Chopard ist seit 1989 am Wiener Kohlmarkt ansässig und hat sozusagen den Grundstein zur „Luxusmeile“ gelegt. Nach und nach siedelten sich weitere Luxusunternehmen aus der Uhren-, Schmuck- und Modebranche an. Das exklusive Boutiquen-Konzept des Hauses wurde zuerst europaweit, danach weltweit umgesetzt und somit ein komplett eigenes Vertriebsnetz geschaffen. Überall auf der Welt folgten Chopard Boutiquen derselben Corporate Identity, traditionelles Holzdesign und ein einladender Kamin schafften eine Atmosphäre von warmer Gemütlichkeit. Die Kollektionen aus dem Hause Chopard kennt und trägt man überall auf der Welt. Seit der ersten Happy Diamonds Uhr, den jüngsten Schmuckkreationen aus der Haute Joallerie und den Schmuckstücken mit den unverwechselbaren frei beweglichen Diamanten hat Chopard die Welt erobert. Die Liebe zur feinen Mechanik spiegelt sich auch in den mechanischen Meisterwerken aus der Uhrenmanufaktur L.U.C wieder, Chopard ist den beiden Säulen der Manufaktur treu geblieben: der Juwelierskunst und dem Uhrmacherhandwerk.
Beim k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel bürgen seit mehr als zwei Jahrhunderten Tradition und Familienrezepte für die Qualität der süßen Verführung. Die einstige k.u.k. Hofzuckerbäckerei belieferte sogar die trotz ihrer schlanken Linie in Süßigkeiten vernarrte Kaiserin Sisi mit fantastischen Leckereien, unter anderem kandierten Veilchen. Jeden Samstag (April bis Oktober) marschieren übrigens um 11h die < Original Hoch- und Deutschmeister< über den Kohlmarkt in die Hofburg zum wöchentlichen Platzkonzert. Die Deutschmeister waren eines der traditionsreichsten und auch tapfersten Regimenter der alten k.u.k. Armee. 1781 stationierte Kaiser Joseph II. die Deutschmeister in Wien. Seit damals hat die Kapelle den unvergleichlichen Wiener Klang. Sie galt als die Lieblingskapelle des Kaisers und des Volkes. So wurde sie nicht nur für offizielle Anlässe, z, B. die Wachablöse eingesetzt und war schon damals mehr als eine Militärkapelle, sie wurde zur Interpretin des österreichischen musikalischen Prunkes in Friedenszeiten und ist es bis Heute geblieben.
Sie gehen jetzt am Besten durch das Michaelertor direkt in die Anlagen der Hofburg (einst kaiserliche Residenz; mehr Informationen im Kulturteil), heute ein Repräsentationsgebäude für Staatsempfänge und Kongresse. Genießen Sie den Spaziergang durch die prachtvollen Anlagen. An der Ringstraße wenden Sie sich nach links und betreten den Park zu Ihrer Linken beim nächsten Eingang: Sie stehen im Burggarten vor dem Mozart-Denkmal. Von Frühling bis Herbst umrahmt dieses Denkmal ein Rasenteppich mit einem Notenschlüssel aus Blumen. Die Rückseite zeigt „Wolferl“, das musikalische „Wunderkind“, am Klavier, mit Schwester „Nannerl“ und Vater Leopold Mozart.
Überqueren Sie den Opernring, und gehen Sie zur Operngasse vor. Stadtauswärts gelangen Sie an der Sezession(siehe “ Jugendstil“) vorbei zur Linken Wienzeile. Diese ein Stück hinauf bis zum Theater an der Wien. Dieses Theater wurde im Jahr 1801 eröffnet. Mozarts Freund, Emanuel Schikaneder, hat nicht nur das Theater in Auftrag gegeben und geleitet, sondern auch das Libretto zu Mozarts „Zauberflöte“ verfasst und den ersten Papageno gespielt. Um die Ecke des Theaters, in der Millöckergasse, befindet sich am ehemaligen Haupteingang das „Papageno Tor“. Heute präsentiert sich das Theater an der Wien als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.
Wieder am Ring angelangt sehen wir das Denkmal Kaiserin Maria-Theresias (1717 - 1780) mit ihren Getreuen sowie das Kunst- und das Naturhistorische Museum. Der Ring, die Wiener Prachtstraße, wurde im 19. Jhdt anstelle der bis dahin existierenden Stadtmauern konzipiert. Für den Geldadel war es fast Pflicht, am Ring ein Haus, besser gesagt, ein Palais zu besitzen. Viele dieser ehemaligen Wohnsitze können Sie noch bewundern, wenn sie auch heute eine andere Bedeutung haben. Wir schlendern nun den Opernring hinab und kommen zur Staatsoper. Das weltberühmte Opernhaus bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Alljährlich bildet der auch hier stattfindende Opernball den gesellschaftlichen Höhepunkt des Wiener Faschings. Hinter der Oper finden Sie auch das Hotel Sacher. Über einhundertfünfzig Jahre ist das süßeste Kind des Hauses: die weltberühmte Sachertorte. Die Zusammensetzung dieser Köstlichkeit blieb bis heute ein süßes Geheimnis. Die Original-Sachertorte und jede Menge Souvenirs können Sie Heute direkt im Sacher erstehen. Vis vis vom Sacher ist auch die Albertina, eines der bedeutendsten Museen der Welt. Das Memorial am Platz ist den Opfern des Faschismus gewidmet. Nebenan befindet sich die bekannte und beliebte Boutique Frey Wille die künstlerischen Juwelierschmuck mit edlem Email schafft und stilvolle Männer- und Damenaccessoires. Die neue Kollektion ist dem Schaffen des hervorragenden tschechischen Malers Alfons Maria Mucha gewidmet, der eine der bedeutendsten künstlerischen Persönlichkeiten des vorigen Jahrhundertes ist. Die Vielseitigkeit Muchas zeigt den talentvollen Bildhauer, den Designer und des Juwelierschmucks und natürlich den mit niemand vergleichbaren Plakatmaler. Die Plakate Muchas zu den Vorstellungen der göttlichen französischen Schauspielerin Sara Bernard haben den Meister für Jahrhunderte berühmt gemacht und die Designergruppe von Frey Wille zur Bildung der prächtigen Schmuckkollektion in Art Nuovo begeistert. Die Serie unter dem Titel Sara Bernard ist in Burgund und Aquamarin und geschmückt mit für den Muchas Arbeiten charakteristischen goldenen Spiralen. Hauptmotiv der zweiten Schmuckserie, die den Namen der mythischen tschechischen Prinzessin Libussa trägt (der Legende nach die Gründerin Prags) ist die Lieblingsblume Muchas der Mohn. Das Symbol des Sommers, der auch die zahlreichen weiblichen Porträts des Malers schmückt.
Anschließend beginnt die Tegetthoffstrasse. Hier finden Sie im Haus Nr. 6 bei Herrenausstatter Höllwarth ein umfangreiches Sortiment führender Designermarken in allen Größen und auch die dazupassenden Accessoires. Ganz besonderen Wert legt der Herrenausstatter auch auf das Service. Durch bestens geschultes Fachpersonal wird jedem Änderungswunsch schnellstens Rechnung getragen. Herrenausstatter Höllwarth liefert ins Hotel und sendet Ihnen auch gerne Ihre ausgewählten Kollektionen nach Hause. Schauen Sie hinein, es lohnt sich ganz bestimmt! Gleich gegenüber finden Sie ein wahres Eldorado für Liebhaber von Silber. Luxus, Silber und Tradition gibt es seit über 125 Jahren bei Familie Sturm, spezialisiert auf Herstellung und Vertrieb von feinen Silberwaren: Bestecke, Körbe, Leuchter. Besonders das gepflegte moderne Ambiente – sei es im privaten oder geschäftlichen Umfeld – glänzt und spiegelt mehr geschmückt durch luxuriöse Dekor- und Gebrauchsgegenstände. Herr Adalbert Sturm führt mit seinen Töchtern Barbara und Claudia an den beiden bekannten Adressen in der Tegetthoffstrasse und in der Habsburgergasse in der Wiener Innenstadt zwei Traditionsbetriebe, die zu den besten Adressen unter Silberfreunden gehören. Auch Sammler alter Stücke können hier fündig werden. Wenn Sie Lust auf Luxus haben, umgeben Sie sich mit Silber. Familie Sturm berät Sie gerne! Entdecken Sie die Einzigartigkeit Ihrer Persönlichkeit und erleben Sie, wie Ihre natürliche Schönheit durch ein auf und für Sie abgestimmtes Schmuckdesign noch mehr erstrahlt. Bei Steindesign Regine Weber am Lobkowitzplatz 3 finden Sie Alles rund um die Herstellung von Steinschmuck – auch zum Selbermachen für Zuhause: ob Trollbeads (das Original-Sammelarmband mit Kultcharakter) oder Zubehör und Schließen für Ihre kreative Schmuckgestaltung. Wählen Sie aus über 100 verschiedenen Mineralien, Kristallen, Heil- und Edelsteinen. Zusätzlich bietet Ihnen Steindesign Weber auch verschiedene ätherische Essenzen für mehr Wohlbefinden und Lebensfreude.
Einige Schritte weiter in der Tegetthoffstraße 2 ist die Kapuzinerkirche mit der Kaiser-Gruft. Sie ist die letzte Ruhestätte der Mitglieder der kaiserlichen Familie Habsburg und dokumentiert damit mehr als drei Jahrhunderte österreichische Geschichte. Sie setzt Vergangenheit und Vergänglichkeit ein kunsthistorisches Denkmal. Kaiserin Anna legte 1618 testamentarisch fest, dass ein Kapuzinerkloster samt Begräbnisstätte für sie und ihren Gemahl Kaiser Matthias innerhalb der Stadtmauern Wiens errichtet werde. In der Gruftanlage haben bis heute die sterblichen Überreste von 146 Personen, darunter 12 Kaiser und 17 Kaiserinnen- ihre letzte Ruhestätte gefunden. Ein makabres Detail dazu: von 1654 bis 1878 wurden da die toten Habsburger ohne Herz begraben, die Herzen kamen gesondert in die Herzgruft in die Augustinerkirche. Beachtenswert ist ganz sicher auch die imposante Brunnenanlage am Neuen Markt von Georg Raphael Donner. Die vier Flussfiguren stellen auch die vier Lebensalter und Temperamente dar.
Gegenüber der imposanten Brunnenanlage ist die Plankengasse. Früher reichten die Gartenanlagen des benachbarten Kapuzinerklosters bis hierher, dann wurden entlang der Abgrenzung (Planke) die Kapuzinergründe parzelliert und die ersten Häuser gebaut. Für Natur- und Jagdliebhaber bietet auf Nr. 7 die renommierte Firma Kettner das wahrscheinlich umfangreichste Sortiment Wiens an. Kettner ist das älteste bekannte Waffenhandelsunternehmen (gegründet 1884), das Jagd- und Sportwaffen einschließlich komplettem Zubehör und vertreibt. Dazu kommen noch aktuelle Modetrends, exquisite Trachtenkleidung für Damen, Herren und Kinder. Kettner ist auch ein Spezialist für >Landhausmode<. Diese ist qualitativ noch hochwertiger, zeitlos und kann aufgrund der überragenden Materialqualitäten über Jahre getragen werden, ohne aus der Mode zu kommen. Wenn Sie den Neuen Markt nun überqueren kommen Sie direkt in die Kärntner Straße.
Sie ist neben dem Graben und dem Kohlmarkt einer der wohl bekanntesten Straßenzüge der Innenstadt. Sie beginnt beim Karlsplatz beziehungsweise der Friedrichstraße und führt hier an der Wiener Staatsoper vorbei gerade bis ins Zentrum Wiens, dem Stephansdom. Die Kärntner Straße bestand bereits zur Zeit der Römer in Wien. Im Mittelalter wurde sie als „Strata Carinthianorum“ erstmals urkundlich erwähnt und verband das Stadtzentrum mit dem Kärntner Tor der Stadtmauer (nahe der heutigen Oper), ihre Verlängerung war zur damaligen Zeit eine wichtige Verbindung zu den Hafenstädten wie Venedig und Triest. Seit dem Jahre 1974 ist die Kärntner Straße großteils eine reine Fußgängerzone, die von zahlreichen Geschäften und mehreren Cafés gesäumt ist. Dohnal – Haus des Kindes bietet Ihnen in der Kärntnerstrasse 12 auf 4 Etagen eine riesige Auswahl an trendiger Kinderbekleidung sowohl für den Alltag als auch für festliche Anlässe. Hier finden Sie die tollsten Marken wie: Armani, Hugo Boss, Moncler, Trussardi, Monnalisa, Napapijri und noch viele mehr. Die Österreichischen Werkstätten (Kärntner Strasse 6) sind eine unabhängige Genossenschaft zur Förderung österreichischer Künstler. Die von Josef Hoffmann 1948 initiierten Österreichischen Werkstätten gehen in ihrer Tradition auf die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründete Wiener Werkstätte und auf den Österreichischen Werkbund zurück. Die Geschichte der Österreichischen Werkstätten ist eine Geschichte der Gestaltung der Moderne. Dem Kunstbegriff der Gründer wird auch noch heute mit größter Sorgfalt Rechnung getragen. Mittlerweile haben sich die Österreichischen Werkstätten zu einer modernen Dienstleistungsgenossenschaft entwickelt, deren Zweck der verkauf der ausgewählten, außergewöhnlichen Stücke ist. Diesem besonderen Umstand verdanken die Österreichischen Werkstätten ihr außergewöhnliches Sortiment: Neues österreichisches Design findet sich neben Formen der klassischen Moderne und Objekten von typischen WIEN PRODUCTS-Betrieben. Die wichtigsten Sortimentsbereiche sind Glasgestaltung, Designerschmuck und Accessoires. Das freundliche und kompetente Personal präsentiert auf 500 m² das vielfältige und abwechsungsreiche Sortiment, mit absolut fairen Preisen.
Gehen Sie dann schräg vis a vis über die Singerstrasse und Blutgasse bis hin zur Schulerstrasse. Auf Nr. 20 können Sie sich wirklich delektieren. Im Gulaschmuseum serviert man Ihnen – neben anderen Schmankerln aus der typischen Wiener Küche – das delikateste Gulasch Mitteleuropas. Das Gulaschmuseum ist das weltweit einzige Restaurant für Gulaschspezialitäten und bietet etwa 15 Varianten dieser delikaten Spezialität an, deren Ursprung bis ins Mittelalter zurückreicht und seine Wurzeln in Ungarn hat. Kunstinteressierte können im Gulaschmuseum noch dazu zahlreiche Ölbilder aus dem 19. Jahrhundert bewundern. Also, rundherum ein Platz zum Wohlfühlen! Und wenn Sie diesen Guide vorweisen, erhalten Sie sogar einen Aperitiv kostenlos. Nun überqueren wir frisch gestärkt den Ring und sind schon im Stadtpark. Der Stadtpark ist der an Denkmälern und Skulpturen reichste Park in Wien. Hier ist auch der vergoldete Johann Strauss und Denkmäler von Franz Schubert, Franz Lehar und Robert Stolz, ein Mamorstandbild des Malers Hans Makart im Festzugskostüm von 1879, eine Bronzebüste des Komponisten Anton Bruckner und des Wiener Bürgermeisters Andreas Zelinka, unter dessen Regierung der Stadtpark gestaltet wurde. Der Stadtpark entstand nach Schleifung der Wiener Stadtmauer und Errichtung der Ringstraße um 1860. Er war Wiens erste öffentliche Parkanlage. Im Stadtpark finden Sie auch einen der schönsten Konzertplätze Wiens, den Wiener Kursalon.
Einer der ältesten Wiener Geschäftstraßen, die >Wollzeile< lädt uns nun zu einem Spaziergang bis hin zum Stephansdom ein. Früher, zur Zeit Vindobonas, gab es entlang der „Wollezeil“ große Badeanlagen. Später war die Straße der Sitz der Wollhändler und –weber, daher stammt auch ihr Name. Im Zuge der Errichtung der U-Bahn-Station Stubentor wurden 1985–1987 bemerkenswerte Reste des im 19. Jahrhundert abgerissenen Stubentors freigelegt. Teile der ehemaligen Stubenbastei wurden so aufgemauert, dass sie bis zur Oberfläche des Platzes sichtbar sind, während der Grundriss des Stubentors auf der Fahrbahn angedeutet wurde. An der Mauer der Stubenbastei wurden drei Informationstafeln angebracht, während in der U-Bahn-Station Vitrinen mit historischen Bildern des Stubentors informieren. Seit 1845 gilt die Berndorf-Boutique in der Wollzeile 12 als erste Adresse für Tischkultur in Wien. Auf rund 200 m² werden qualitativ hochwertige Besteckmodelle und Tafelgeräte von innovativem Design angeboten. Die Produktpalette reicht von modernen Edelstahlbestecken, versilberten oder goldbeschichteten Modellen bis hin zu den Klassikern aus Echtsilber. Speziell für Kinderhände bieten wir eigens entwickelte Besteckreihen, die in Design und Ausführung ihren großen Vorbildern ebenbürtig sind. Ein echtes Highlight ist die Berndorf Luxury Line; jedes Stück ein Unikat. In Kooperation mit einem italienischen Familienbetrieb, bieten wir handgefertigte Silbertafelgeräte in 925er Sterling Silber an, Qualität für höchste Ansprüche im Geiste der österreichischen Tafelkultur. Hier trifft Tradition auf Design und bildet ein Produkt für Generationen. Diese Stücke sind besonders wertbeständig und pflegeleicht, vor allem bei täglicher Verwendung. Tafelgeräte aus Echtsilber werden aufgrund ihrer antiseptischen Wirkung wieder vermehrt verwendet. Wunderschöne Serien aus Glas und Porzellan runden das Sortiment ab. Bei Berndorf findet jeder das Passende für die perfekt gedeckte Tafel und das stilvolle Zusammensein bei Tisch.
Nun erreichen wir den Stock-im-Eisen- und den Stephansplatz. Zentraler Mittelpunkt beider Plätze - räumlich nicht von einander zu unterscheiden - ist der Stephansdom, eines der bedeutendsten sakralen Bauwerke der Welt. 1147, als dreischiffige romanische Basilika mit Querschiff und einem Chor zu Ehren des heiligen. Stephan geweiht. 1230 wurde mit dem Neubau einer spätromanischen Kirche über demselben Grundriss begonnen. Seine Fertigstellung wurde jedoch durch den Brand von 1258 verzögert. Von diesem Bau hat sich die Westfassade mit dem Riesentor, den Heidentürmen sowie der Westempore im Inneren der Kirche erhalten. Der gotische Neubau wurde 1304 begonnen, wobei die kleinere Kirche bestehen blieb und auch der Gottesdienst wurde weiterhin dort abgehalten. Erst als die gotische Hallenkirche fertig war, wurden die romanischen Mauern abgetragen. Obwohl 1945 durch einen großen Brand sehr stark beschädigt, ist ein großer Teil der gotischen Struktur noch vorhanden. Wer 343 Stufen der engen Wendeltreppe hinaufsteigt, hat vom Südturm aus 72 m Höhe eine herrliche Aussicht über die Stadt. Weniger Sportliche fahren mit dem Lift auf den unvollendeten, niedrigeren Nordturm. Gehen Sie hinein. Es lohnt sich.
Vis a vis im Haas Haus befindet sich auch die Galerie Almaz, die mit ihrer ausgewählten Vielfalt an den Erzeugnissen führenden Juweliere aus aller Welt, wie etwa Prologue, Chaumet, Cablecar, Gucci, Orlando Orlandini, Stefan Hafner weit über die Grenze Österreichs bekannt ist. Almaz führt auch exklusive Schweizer Uhren wie Alain Silberstein, Blu, Corum, Daniel Roth, Gerald Genta, Graham, Quinting, Jacob & Co, Hysek. Beim Kennenlernen dieser Uhrenkollektionen und Juwelen bekommen Sie professionelle Beratung und können sich gleichzeitig am Ausblick aus der Terrasse auf den Stephansdom erfreuen. Nach Ihren Wünschen werden ausgewählte Produkte überall auf der ganzen Welt zugestellt. Zu den Dienstleistungen der Firma gehören auch Anfertigungen nach ihren Entwürfen. Ihre Träume verwirklichen erstklassige Juweliere und Designer immer als Unikate. Das Team von Almaz wird sich freuen Sie zu begrüßen. Herzlich willkommen! Gleich neben dem Dom ist auch ein Standplatz der Wiener Fiaker zu finden. Machen Sie doch damit eine kleine oder eine große Stadtrundfahrt. Auch besondere Arrangements können Sie mit den Fiakern treffen. So etwa eine Fahrt zum Heurigen oder in den Prater. I
n der Domgasse 5 (hinter dem Stephansdom) befindet sich die einzige, bis Heute erhaltene, Wiener Wohnung Mozarts. Hier logierte der Komponist von 1784 bis 1787 geradezu herrschaftlich: mit vier Zimmern, zwei Kabinetten und einer Küche. Das Mozarthaus Vienna präsentiert auf vier Ausstellungsebenen Leben und Werk des Musikgenies. Zusätzlich erwartet die Besucherinnen und Besucher eine umfassende Präsentation der Zeit, in der Mozart lebte, und der wichtigsten seiner Werke. Musikliebhaber erhalten zudem die Möglichkeit, das Mozarthaus Vienna und das Haus der Musik mit einem Kombiticket zu besuchen. Direkt am Stephansplatz ist auch eine U-Bahnstation (U1, U3), bei der Sie ihre Innenstadt-Tour beenden können, oder Sie gehen wieder über die Rotenturmstraße zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, zum Schwedenplatz, zurück.












