Russland und die Ukraine

Russland

ist der flächenmäßig größte Staat der Erde. Der alte ostslawische Name für das Gebiet war Ruß, der davon abgeleitete mittelalterliche lateinische Name war Ruthenia, in latinisierter slawischer Version Russia (ab dem frühen 18. Jahrhundert Rossija). Russland ist ein Vielvölkerstaat. So leben neben den Russen, die mit 75,3 % die Mehrheit der Bevölkerung stellen, noch fast 100 andere Völker auf dem Gebiet des Landes. Russisch ist die einzige überall geltende Amtssprache. Das kyrillische Alphabet ist die einzige offizielle Schrift und es besteht die Richtlinie, dass alle jeweiligen Sprachen in Kyrillisch zu schreiben sind.

. Der Lebensstandard in großen Städten von Russland – wie Moskau und Moskauer Gebiet, St. Petersburg und Leningradskaja Gebiet, Nijni Novgorod, Rostov, Ekaterinburg, Novosibirsk, Kaliningrad u.a., ist den letzten Jahren immer höher geworden. Für den russischen Mittelstand, ist es ganz normal ca. 2 - 4 Mal im Jahr ins Ausland zu reisen. Und diese Zahl ist  steigend, um etwa +15 - 20% jährlich. Und ca. 65 - 70% aller Reisenden  kommen zumindest 1x pro Jahr nach Österreich, Frankreich, Italien, Schweiz oder Deutschland. Davon in Österreich 38,5%, Frankreich 31,1%, Italien, vorwiegend Dolomiten 16,2%, Schweiz 12,4% und Deutschland 1,8%. Mehr als 90% der Gäste aus Russland reisen nach Europa per Flugzeug. Etwa 80% der Gäste aus Russland reisen über einen Tour Operator, aber jedes Jahr wächst die Zahl von Leuten, die sich die Reise selbst organisieren. (Quelle: http://proalps.com/de/stat/)

Zahlen von ComScore zufolge soll Russland die am schnellsten wachsende Internet-Population Europas haben. Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der europäischen Internet-Nutzer um acht Prozent auf 241,8 Millionen. In Russland wuchs die Zahl der User um 27 Prozent auf 17,5 Millionen. Danach folgt überraschenderweise Frankreich mit 21 Prozent bzw. 31,5 Millionen. Spanien verzeichnete ein Wachstum von 15 Prozent (insgesamt sind es 16,2 Millionen) und Irland wuchs um 15 Prozent auf 1,6 Millionen Nutzer. In den Niederlanden ist die prozentuale Zahl der Einwohner, die ins Netz gehen mit 82 Prozent am größten, gefolgt von Dänemark (77 Prozent), Schweden (76 Prozent), Norwegen (76 Prozent) und Finnland (69 Prozent). Britische Internetter sind am längsten im Netz, ungefähr 28,5 Stunden per User und Monat. Die Deutschen halten den Spitzenplatz in der Gruppe derjenigen, die die meisten Webseite anschauen, durchschnittlich 2.906 Seiten pro Besucher.


Ukraine

ist ein Transitland zwischen Mitteleuropa und dem Kaukasus beziehungsweise zwischen Südeuropa und Russland. In allen wichtigen großen Städten (Kyiw 2,6 Mio., Charkiw1,6 Mio., Donezk1,2 Mio., Dnjipropetrowsk, Odessa je 1, 1 Mio. Saporischja 900.000, Lwiw 840.000, Krywyj Rih 780.000, Mykolajiw und Mariupol 500.000) befinden sich internationale Flughäfen. Die Ukraine hat ein Wirtschaftswachstum, von dem viele Länder nur träumen können. Das Land ist immer noch in einer starken Expansion und Entwicklungsphase und ist so für viele Branchen ein interessanter Markt. Ein weiterer Aspekt sind sicherlich die für Europa relativ niedrigen Gehälter. Man sollte sich aber hier nicht täuschen, gerade in den Städten sind gut ausgebildete (mehrsprachige) Personen zwar vorhanden, diese Leute kennen aber sehr wohl Ihren Preis. (Quelle: Senator Gerhard Bartosch) .

Spitzenreiter beim Geldausgeben sind nach wie vor Gäste aus der Ukraine und Russland: Durchschnittlich gibt ein ukrainischer Gast EUR 532 bei einem Einkauf aus (Quelle: http://www.oerv.at)

73 % der ethnischen Ukrainer sprechen Ukrainisch als Muttersprache, 74,4 % beherrschen Russisch. Die russische Sprache dominiert im Osten und Süden der Ukraine bis heute und auch in Kiew hat sie noch einen relativ hohen Stellenwert. Der Westen des Landes ist dagegen rein ukrainischsprachig. An vielen ukrainischen Hochschulen, insbesondere im technischen Bereich, findet der Unterricht jedoch mangels ukrainischer Fachliteratur überwiegend in russischer Sprache statt.

zurück

Airport Sheremetyevo 2; die Anlaufstation für Flüge nach Europa